Die Finalisten 2017

In den nächsten Wochen präsentieren wir hier die 12 Finalisten mit exklusiven Berichten und Interviews.

Patrick Willocq

Patrick Willocq

Die Serie „You cannot pick a stone with one finger“ des französischen Fotografen Patrick Willocq ist bei den Dagomba, einer Ethnie im Norden von Ghana, entstanden. In engem Austausch mit den Menschen ließ der Fotograf sechs prächtige Kulissen errichten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Dagomba widerspiegeln.

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Emilien Urbano

Emilien Urbano

Seit Sommer 2014 dokumentiert der französische Fotograf Emilien Urbano in seiner Langzeitreportage „War of a Forgotten Nation“ die Kämpfe der verschiedenen kurdischen Milizen für Autonomie und gegen den Islamischen Staat. Kurdische Kämpfer waren gerade an der Befreiung der irakischen Stadt Mossul aus den Fängen des IS beteiligt.

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Vera Torok

Vera Torok

Die Aufnahmen der Serie entstanden mit einer Leica M6 in London, Hongkong und Tokio, doch nicht das Spezifische dieser Metropolen steht im Mittelpunkt, sondern die Fotografin hat für die Komplexität des alltäglichen Lebens im urbanen Raum eine universelle Bildform gefunden. Mithilfe von Doppelbelichtungen präsentiert sie eine überraschend neue Idee von Street Photography.

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Viktoria Sorochinski

Viktoria Sorochinski

Seit mehr als zehn Jahren bereist Viktoria Sorochinski für ihr Langzeitprojekt „Lands of No-Return“ immer wieder die ländliche Umgebung der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Sie sucht dort nach den Wurzeln ihrer Familie und nach den Erinnerungen an ihre Kindheit. Mit den Einwohnern verschwinden in dem Landstrich Leben, Kultur und Traditionen. Die Fotografin berichtet über ihre Ideen und Erinnerungen.

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Ekaterina Sevrouk

Ekaterina Sevrouk

Ekaterina Sevrouk bezieht sich in den Landschaftsbildern ihrer Serie „Fremd bin ich eingezogen“ auf Gemälde der deutschen Romantik und inszeniert Berg-, See- und Waldstücke, die zwar an romantische Vorbilder erinnern, doch sich in einem entscheidenden Detail unterscheiden: Die Protagonisten sind junge afrikanische Männer.

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Dominic Nahr

Dominic Nahr

Am 11. März 2011 kam es vor der Küste Japans zum schwersten Erdbeben in der Geschichte des Landes. Der dadurch ausgelöste Tsunami kostete schätzungsweise 20 000 Menschenleben, zerstörte Tausende Häuser und traf das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi mit voller Wucht – es kam zum Super-GAU, die Heimat unzähliger Menschen wurde zur Sperrzone erklärt. Dominic Nahr hat das Gebiet seither schon zehn Mal für sein Langzeitprojekt „Nothing to see here“ besucht.

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Gideon Mendel

Gideon Mendel

Das Wasser nahm ihnen alles außer dem Leben: Gideon Mendel fotografiert im Rahmen seines Langzeitprojekts „Drowning World“ weltweit Opfer von Überschwemmungen.

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Aleksey Kondratyev

Aleksey Kondratyev

In Astana, im Norden Kasachstans, tobt die Moderne in grellen Farben. Auf dem Fluss Ishim, der sich durch die Region schlängelt, hoffen die Eisfischer dessen ungeachtet auf einen guten Fang. Ihre Zelte gegen die eisige Kälte haben sie aus den Überresten von Konsum und Kapitalismus zusammengeflickt.

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Yoann Cimier

Yoann Cimier

Der französische Fotograf berichtet, wie seine Serie „Nomad’s Land“ entstanden ist. Manchmal liegen die fotografischen Themen eben einfach auf der Straße, oder, noch besser, am Strand.

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Clara Chichin

Clara Chichin

Betörend schöne, geheimnisvolle Aufnahmen in kontrastreichem Schwarzweiß – das charakterisiert Clara Chichins Serie „Under the eyes that few minutes exhaust“. Doch die Bilder verbindet mehr: Sie sind Abdrücke, die nach einem Verlust zurückbleiben.

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