Die Jury 2017

Zur internationalen Jury des Leica Oskar Barnack Award gehören in diesem Jahr:

Karin Rehn-Kaufmann

Karin Rehn-Kaufmann

Karin Rehn-Kaufmann, geboren 1957 in Freiburg, studierte nach ihrem Abitur Germanistik und Philosophie an der Universität Freiburg. Zusätzlich erlangte sie ihr Diplom an der Eurythmischen Hochschule in Stuttgart, wo sie anschließend von 1982 bis 1986 als Dozentin tätig war. Darüberhinaus absolvierte sie an der Fernuniversität Hagen ein Studium im Bereich Eventmanagement.

Nach dem Einstieg der Salzburger ACM Projektentwicklung GmbH bei der Leica Camera AG im Jahr 2005, mündete ihre langjährige Fotografie-Leidenschaft 2008 in der Eröffnung der Leica Galerie in Salzburg. Karin Rehn-Kaufmann fungiert heute als Art Director & Chief Representative Leica Galleries International und leitet die insgesamt 16 Leica Galerien weltweit.

Sie kuratierte erfolgreich zahlreiche bedeutende Fotoausstellungen wie etwa das Projekt „Chinaflug“ mit spektakulären Luftaufnahmen aus den 30er Jahren, das 2015 in der Chinesischen Botschaft Berlin sowie auf der „Photo Shanghai“ präsentiert wurde. Hinzu kommen Ausstellungskonzepte für die Leica Galerie im Rahmen der Photokina 2012 und 2014, sowie die Ausstellung „10x10“ anlässlich des Jubiläums „100 Jahre Leica Fotografie“ und „50 best for Leica“ – eine exklusive Sammlung der berühmtesten Aufnahmen des renommierten US-amerikanischen Magnum-Fotografen Elliott Erwitt.

Karin Rehn-Kaufmann ist seit 2008 Jurymitglied des Leica Oskar Barnack Awards und hat den renommierten Fotografiepreis maßgeblich mitgestaltet und weiterentwickelt. 

Michelle Dunn Marsh

Michelle Dunn Marsh

Michelle Dunn Marsh hat das Betrachten von Fotos zu ihrem Job gemacht und ist Executive Director im Photographic Center Northwest – ein für die Öffentlichkeit zugängliches Bildungsinstitut – sowie Gründerin von Minor Matters Books. In den letzten zwei Jahrzehnten hat Dunn Marsh verschiedene leitende und kreative Funktionen im Bereich Kunstfotografie und Veröffentlichung ausgeübt. Sie lehrt und unterrichtet auf nationaler Ebene, um ihre Leidenschaft für diese Kunstform und ihr Know-how an visueller Kompetenz einem breiten Publikum zu vermitteln. In den letzten fünf Jahren hat sie zehn Ausstellungen kuratiert und die Veröffentlichung von 15 Büchern über ihre eigene und andere Verlagsmarken ermöglicht.

Christian Pohlert

Christian Pohlert

Von 1975 bis 1982 absolvierte Christian-Matthias Pohlert in Hamburg ein Studium in Malerei und Grafik, später auch in Fotografie.1984 studierte er an der Filmschule der New York University.

Mit Journalismus kam er schon 1971 als Bote bei der ARD-Tagesschau des NDR in Berührung. Er war dort bis 1982 Assistent in der Filmabteilung. Anschließend volontierte er bei der Deutschen Presse-Agentur als Bildredakteur. Die Praxis des Fotoreporters lernte er dort und als Hospitant in der New Yorker Zentrale von Associated Press (AP) kennen.

Seit 1988 leitet er das Ressort Bildredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zu dem auch die Fotografen und das Bildarchiv gehören. Sonntagszeitung, Magazin, Woche und Metropol sind bis heute dazugekommen.

1999 hat er den Bildband „Bilder in der Zeitung – Journalistische Fotografie 1949 bis 1999“ herausgegeben, der den Deutschen Kodak-Fotobuchpreis 1999 erhielt. Seitdem bei der F.A.Z. auch dort ein Bild erscheint, gehört sein besonderes Augenmerk der ersten Seite dieser Zeitung.

Douglas So

Douglas So

Douglas So ist Gründer und Leiter des F11 Foto Museum, das in einem historischen Gebäude in Hongkong beheimatet ist. Seit seiner Gründung 2014 hat das F11 verschiedene Ausstellungen organisiert, um unter anderem Fotografen wie Robert Capa, Elliott Erwitt, Werner Bischof, Bruno Barbey, Paolo Pellegrin und Sergey Ponomarev vorzustellen. Das F11 verfügt außerdem über eine Sammlung und Ausstellung von Kameras und Fotobüchern. 2017 rief Douglas den Photo Space f22 für zeitgenössische Fotografie ins Leben.

Douglas ist in Hongkong sowie in England und Wales als Anwalt zugelassen. Zu seinen verschiedenen Tätigkeiten gehört derzeit auch die Position als Vizepräsident und stellvertretender Rektor der Universität Hongkong sowie die Funktion des Sekretärs für UNICEF HK.

Scarlett Coten

Scarlett Coten

Scarlett Coten arbeitet als freie Fotografin an Langzeitprojekten vor allem in der arabischen Welt. Nach dem Studium an der Ecole Nationale Supérieure de la Photographie in Arles reiste sie 2000 nach Ägypten, um dort ihre erste wichtige Serie zu realisieren. Für „Still Alive“ begleitete sie über Monate Beduinen durch die Wüste Sinai. Seit 2012 arbeitet sie an dem Porträtprojekt „Mectoub“, das bereits mehrfach ausgestellt wurde.