Finalisten 2018

In den nächsten Wochen präsentieren wir hier die 12 Finalisten mit exklusiven Berichten und Interviews.

Stephen Dock

Stephen Dock

Kinder mit müden Gesichtern, kahle Wände mit Stacheldrahtresten, grundlose Aggression in den Blicken der Männer. So sieht das Nordirland aus, wie es der Franzose Stephen Dock in seiner Serie „Architecture of Violence“ abbildet. Die Zeit der bewaffneten Konflikte ist vorüber, doch die Seelen haben noch keine Ruhe gefunden.

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Christian Werner

Christian Werner

In seiner Serie „Road to Ruin“ erkundet der deutsche Fotograf Christian Werner neue Wege in der Kriegsberichterstattung. Mit seinen stillen und beinahe poetischen Aufnahmen erzählt er vom Leben der Menschen im Syrien Baschar al-Assads nach dem Fall von Ost-Aleppo.

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Elsa Stubbé

Elsa Stubbé

Die Motive der Serie erklären sich nicht, vielmehr sind es rätselhafte Naturstudien, die auf verschiedenen Reisen der Fotografin in Europa und Kanada in Naturreservaten oder auch in Zoos und botanischen Gärten entstanden sind. Losgelöst von den ursprünglichen Kontexten verzaubern sie den Betrachter, nehmen ihn mit auf eine poetische Reise, in einen ganz speziellen Kosmos der Imagination.

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Kechun Zhang

Kechun Zhang

China ist ein Land, das in vielen Bereichen enormes Wachstum verzeichnet– oft genug zulasten der Umwelt. Natur scheint nur noch eine untergeordnete Rolle zu spielen. Um auf dieses Problem aufmerksam zu machen, konstruiert Kechun Zhang in seiner Serie „Between Mountains and Water“ Motive, die Berge und Flüsse in all ihrer Opulenz in den Vordergrund rücken – und die Menschen in diesen Umgebungen absurd nebensächlich erscheinen lassen.

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Samuel Gratacap

Samuel Gratacap

Seit mehr als zehn Jahren bereist Samuel Gratacap Flüchtlingsrouten und -camps rund um das Mittelmeer. Er fotografierte auf der italienischen Insel Lampedusa, in Süditalien, Tunesien und Libyen, um zu beobachten, wie die Flüchtenden warten, sich im Exil einrichten und wie sie sich in ihrer neuen Heimat zurechtfinden. Entstanden sind Studien und Porträts auf beiden Seiten der Grenzen, die trennen – und manchmal auch verbinden.

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Ernesto Benavides

Ernesto Benavides

Wider besseres Wissen geht der Raubbau an der Natur und an den natürlichen Ressourcen weltweit ungehindert weiter. Der peruanische Dokumentarfotograf Ernesto Benavides wirft in seiner Serie „Dredges“ einen drastischen Blick auf die illegalen Goldminen im Amazonas-Gebiet.

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Vanja Bucan

Vanja Bucan

„Macht euch die Erde untertan!“ – so lautet das göttliche Gebot in der jüdisch-christlichen Schöpfungsgeschichte. Ob das gut oder schlecht ist, kann man der Serie „Sequences of Truth and Deception“ von Vanja Bucan nicht entnehmen, doch die Herrschaft des Menschen über den Planeten setzt sie auf verblüffende Weise in Szene.

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Daniel Chatard

Daniel Chatard

Für das Projekt „Niemandsland“ hat sich Fotograf Daniel Chatard in das nordrhein-westfälische Braunkohlerevier begeben – direkt in das Zentrum eines scheinbar ewigen Konflikts zwischen Alteingesessenen, Ökoaktivisten, Tagebaumitarbeitern und der Polizei.

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Mary Gelman

Mary Gelman

Etwa 150 Kilometer östlich von St. Petersburg liegt Svetlana, eine Einri chtung der anthroposophischen Camphill-Bewegung. Fast zwei Jahre lang besuchte Mary Gelman immer wieder diesen Ort – eine heilpädagogische Initiative, in der behinderte Menschen, selbstständig und fern von Vorurteilen oder Diskriminierung leben und arbeiten.

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Max Pinckers

Max Pinckers

In Singapur ist es gerade zu einem Treffen zwischen Donald Trump, USA, und Kim Jong-un, Nordkorea, gekommen, bei dem eine Vereinbarung unterzeichnet wurde, die wir möglicherweise einmal als „historisch“ ansehen werden. Vielleicht werden sich in dem isolierten asiatischen Land dereinst auch Fotografen nicht mehr subversiver Methoden bedienen müssen – wie jetzt noch Max Pinckers.

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