Shortlist 2023

Die Shortlist-Kandidatinnen und -Kandidaten des international renommierten Fotowettbewerbs Leica Oskar Barnack Award (LOBA), der in diesem Jahr zum 43. Mal stattfindet, stehen fest. In den nächsten Wochen werden alle Serien näher vorgestellt.

Shortlist Überblick

Shortlist Überblick

Die Shortlist-Kandidaten des international renommierten Leica Oskar Barnack Awards (LOBA), der in diesem Jahr zum 43. Mal verliehen wird, stehen fest.

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Rania Matar: Fifty Years Later

Rania Matar: Fifty Years Later

Noch immer leidet der Libanon unter den Folgen des Bürgerkriegs, der vor 50 Jahren begann. Nach brutalen Auseinandersetzungen, korrupten Regierungen und monatelanger Abriegelung während der Covid-Pandemie stürzten die Explosionen im Hafen von Beirut das Land noch tiefer in die Krise. In ihrer Serie widmet sich die im Libanon geborene amerikanische Fotografin den libanesischen Frauen. Die Porträts stehen stellvertretend für die Hoffnungen, die Ängste und die Widerstandsfähigkeit einer ganzen Generation.

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Jordi Ruiz Cirera: On This Side There Are Dreams, Too

Jordi Ruiz Cirera: On This Side There Are Dreams, Too

Drogen, Korruption und Gewalt: Meist taucht die Grenzregion zwischen Mexiko und USA nur in negativen Schlagzeilen auf. Der spanische Fotograf interessiert sich für die Menschen hinter den Headlines, zeigt ihren Alltag, fragt nach ihren Hoffnungen und Träumen. Und schafft faszinierend unaufgeregte Aufnahmen: dokumentarisch und empathisch zugleich.

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Edu León: Unearth the Memory

Edu León: Unearth the Memory

Seit mehr als einem halben Jahrhundert sind in Kolumbien immer wieder Menschen von bewaffneten Konflikten und Massakern betroffen. Der spanische Fotograf hat sich intensiv mit betroffenen Frauen und ihren Traumata auseinandergesetzt.

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Johanna-Maria Fritz: A Grave in the Garden

Johanna-Maria Fritz: A Grave in the Garden

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine am 24. Februar 2022 reist die deutsche Fotojournalistin in die gefährlichen Gebiete des Landes und hält dort die Ereignisse und Auswirkungen eines Konflikts fest, der ebenso sinnlos ist wie traurig macht. Ihre bedrückende Reportage gibt direkte Einblicke in den Alltag der Menschen, die jeden Tag um ihr Überleben kämpfen.

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Seamus Murphy: Kingdom

Seamus Murphy: Kingdom

Seit mehr als 35 Jahren lebt der irische Fotograf in England. Wie viele ist er irritiert und fasziniert von den Eigenheiten, die man den Briten nachsagt. Seit diese 2016 durch ein Referendum entschieden haben, aus der Europäischen Union auszutreten, nahm er seine Kamera in die Hand und dokumentiert, welche Veränderungen er im Land wahrnimmt.

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Natela Grigalashvili: The Final Days of Georgian Nomads

Natela Grigalashvili: The Final Days of Georgian Nomads

Seit 2013 reist die georgische Fotografin regelmäßig in die Region Adscharien, um dort das Leben der Nomaden auf Bildern festzuhalten und zu bewahren. Ihr intensives Langzeitprojekt erzählt eine Geschichte über alte Werte, Traditionen und Gemeinschaften, die im Zuge der Globalisierung immer mehr vom Verschwinden bedroht sind.

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Gustavo Minas: Liquid Cities

Gustavo Minas: Liquid Cities

Eindrucksvoll erzählen die Aufnahmen des brasilianischen Street-Fotografen von Isolation, Entfremdung und Haltlosigkeit. Integrierte Spiegelungen, kaum verortbare Lichtquellen und irritierende Blickwinkel machen seine Fotografien zu faszinierenden Bildmetaphern für das Leben in „Liquid Cities“.

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Laetitia Vançon: Tributes to Odesa

Laetitia Vançon: Tributes to Odesa

Wie sieht das Dasein im Zustand eines Krieges aus? Die französische Fotografin reiste im Juni 2022 nach Odesa und hielt dort den Alltag der ukrainischen Bevölkerung fest. Ihre Serie ist ein Zeugnis von Menschlichkeit, Hoffnung und Mut inmitten verheerender Zeiten – und erzählt davon, wie das Leben trotz widriger Umstände immer weitergeht.

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Eric Bouvet: Elevations

Eric Bouvet: Elevations

Berge, Gletscher und ein unerklärlicher Nagel: Die mit einer Großformatkamera und einem an die historische Technik des 19. Jahrhunderts angelehnten Verfahren erarbeitete Serie versteht der Fotograf auch als Hommage an die Frühzeit der Fotografie. Doch im Vergleich zu historischen Aufnahmen der französischen Alpenlandschaften geht es nicht nur um die Erhabenheit der Berge, sondern auch um die gegenwärtigen fortschreitenden Veränderungen.

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Jonas Kakó: The Dying River

Jonas Kakó: The Dying River

Der Colorado River trocknet aufgrund menschlicher Eingriffe und des Klimawandels immer weiter aus. Nachdem er noch Anfang des 20. Jahrhunderts ungezügelt durch den Südwesten der USA rauschte, führten Bewässerungsprojekte, Landwirtschaft, Umleitungen sowie der Bau von Dämmen und Stauseen dazu, dass sein Wasserstand mittlerweile auf einen bedrohlichen Tiefstand abgesunken ist. Der deutsche Fotograf Jonas Kakó hat sich zum Ziel gesetzt, den gezähmten Fluss fotografisch zu erkunden.

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