Die Preisträger

Mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnete Fotografen und ihre Serien von 1980 bis 2021.

Überblick der Preisträger 1980–2021

Überblick der Preisträger 1980–2021

Seit 1980 wird der Leica Oskar Barnack Award vergeben. Anlass für die Stiftung des Preises war 1979 der 100. Geburtstag von Oskar Barnack (1879–1936), maßgeblicher Erfinder und Pionier der Kleinbildfotografie. Seither ist mit den Gewinnerserien ein lebendiges Archiv zur Geschichte der Fotografie und des Bildjournalismus entstanden; die Liste der Preisträger gibt einen ersten Überblick, die Einzelvorstellungen auf dieser Seite präsentieren die Fotografen und ihre Serien im Detail.

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Preisträger 2021: Ana María Arévalo Gosen

Preisträger 2021: Ana María Arévalo Gosen

Die Gewinnerin des Leica Oskar Barnack Award 2021 ist die venezolanische Fotografin Ana María Arévalo Gosen. Für ihre Serie „Días Eternos“ wurde sie im 41. Wettbewerbsjahr des LOBA in der Hauptkategorie ausgezeichnet. Sie erhält nicht nur die Gewinnerprämie von 40.000 Euro, sondern auch eine Leica Kamera-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro.

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Preisträger Newcomer 2021: Emile Ducke

Preisträger Newcomer 2021: Emile Ducke

Der Leica Oskar Barnack Award Newcomer 2021 geht an den deutschen Fotografen Emile Ducke. Für seine Serie „Kolyma – Along the Road of Bones“ wurde er in der LOBA-Nachwuchskategorie ausgezeichnet. Als Gewinner des Newcomer Awards erhält Emile Ducke eine Gewinnerprämie von 10.000 Euro sowie eine Leica Q2.

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Preisträger 2020: Luca Locatelli

Preisträger 2020: Luca Locatelli

Der Gewinner des Leica Oskar Barnack Award 2020 ist der italienische Fotograf Luca Locatelli. Für seine Serie „Future Studies“ wurde er im Jubiläumsjahr des LOBA in der Hauptkategorie ausgezeichnet. Luca Locatelli erhält nicht nur die Gewinnerprämie, die in diesem Jahr erstmals auf 40.000 Euro erhöht wurde, sondern auch eine Leica Kamera-Ausrüstung im Wert von 10.000 Euro.

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Preistäger Newcomer 2020: Gonçalo Fonseca

Preistäger Newcomer 2020: Gonçalo Fonseca

Der Leica Oskar Barnack Award Newcomer 2020 geht an den portugiesischen Fotografen Gonçalo Fonseca. Für seine Serie „New Lisbon“ wurde er im Jubiläumsjahr des LOBA in der Nachwuchskategorie ausgezeichnet. Als Gewinner des Newcomer Awards erhält Gonçalo Fonseca einen Fotoauftrag, ein zweiwöchiges Tutoring im Headquarter der Leica Camera AG in Wetzlar sowie eine Leica Q im Wert von rund 5.000 Euro.

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Preisträger 2019: Mustafah Abdulaziz

Preisträger 2019: Mustafah Abdulaziz

In seinem epischen Langzeitprojekt „Water“ arbeitet sich Mustafah Abdulaziz, Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2019, an seinem Verständnis von Fotografie ab: ein universelles Thema in einem signifikanten Eindruck zu verdichten, um auf diese Weise die Beziehung der Menschen zu ihrer Umwelt zu verdeutlichen.

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Preisträgerin Newcomer 2019: Nanna Heitmann

Preisträgerin Newcomer 2019: Nanna Heitmann

Ein beinahe endlos erscheinender Fluss, verwunschene Wälder und Menschen auf der Suche nach Freiheit: In ihrer Serie mit der sie 2019 als LOBA Necomer ausgezeichnet wurde, dokumentierte Nanna Heitmann das Leben entlang des Jenissei, der zu den längsten Strömen der Erde zählt. Wie ein roter Faden leitete er die Fotografin durch Sibirien. Eine Reise in das Reich der Mythen.

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Preisträger 2018: Max Pinckers

Preisträger 2018: Max Pinckers

Zeugnisse unabhängiger Fotografen aus dem isolierten Nordkorea sind ein überschaubares Genre. Der Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2018 schlägt mit seiner Serie „Red Ink“ ein weiteres Kapitel auf – und zeigt eine inszenierte Version der Realität unter den Bedingungen des Kim-Regimes.

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Preisträgerin Newcomer 2018: Mary Gelman

Preisträgerin Newcomer 2018: Mary Gelman

Der Leica Oskar Barnack Award Newcomer 2018 geht an Mary Gelman für ihre Serie „Svetlana“. Sie erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro sowie eine Leica M mit Objektiv.

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Preisträger 2017: Terje Abusdal

Preisträger 2017: Terje Abusdal

Zwischen Tradition und Mystik, Herkunft und Zugehörigkeit, Fakt und Fiktion: In der mit dem LOBA 2017 ausgezeichneten Serie „Slash & Burn“ gelingt Terje Abusdal eine so geheimnisvolle wie eindrückliche Annäherung an die Waldfinnen, eine naturverbundene Volksgruppe in Norwegen.

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Preisträger Newcomer 2017: Sergey Melnitchenko

Preisträger Newcomer 2017: Sergey Melnitchenko

Näher als der Ukrainer Sergey Melnitchenko kann man seinen Protagonisten kaum kommen: In dem chinesischen Tanzclub, in dem seine Serie über Freud und Leid im Backstage-Bereich entstand, arbeitete er selbst auch als Tänzer. Hautnah richtete sich sein Blick hinter die Kulissen. Mit seiner Serie setzte er sich 2017 als LOBA Newcomer durch.

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Preisträgerin 2016: Scarlett Coten

Preisträgerin 2016: Scarlett Coten

Die französische Fotografin befragt in ihrer 2016 mit dem LOBA ausgezeichneten Serie „Mectoub“ Rollen und Männlichkeitsbilder in der arabischen Welt. Ihre Porträts lenken den Blick auf die Brüche zwischen gesellschaftlicher Konformität und individueller Sehnsucht. Coten ist eine Kennerin der arabischen Welt, die sie seit ihrem Studienabschluss immer wieder in Langzeitprojekten fotografisch erforscht.

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Preisträgerin Newcomer 2016: Clémentine Schneidermann

Preisträgerin Newcomer 2016: Clémentine Schneidermann

Die französische Fotografin, Gewinnerin des LOBA Newcomer Awards 2016, pflegt eine langjährige Beziehung zu Wales. Dort entstand ihre Serie, die Dokumentar-, Porträt- und Modefotografie eindrücklich miteinander verbindet.

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Preisträger 2015: JH Engström

Preisträger 2015: JH Engström

In seiner Serie, für die er 2015 mit dem LOBA ausgezeichnet wurde, setzt der schwedische Fotograf existenzielle Zustände ins Bild. Ohne sich auf einen Stil festzulegen, sammelt er in ländlichen und urbanen Szenen Eindrücke, die mit seinen Emotionen korrespondieren. Auf diese Weise erforscht er, worum sich das Dasein dreht.

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Preisträgerin Newcomer 2015: Wiktoria Wojciechowska

Preisträgerin Newcomer 2015: Wiktoria Wojciechowska

Vorbei, vorüber und verschwunden: Wiktoria Wojciechowska hat chinesische Zweiradfahrer auf ihrem Weg durch den Dauerregen fotografiert. Ihre schnappschussartigen Aufnahmen erzählen von der Wahrheit eines unverstellten Augenblicks. 2015 erhielt die polnische Fotografin für ihre Serie „Short Flashes“ den Newcomer Award.

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Preisträger 2014: Martin Kollar

Preisträger 2014: Martin Kollar

Der slowakische Fotograf reiste von 2009 bis 2011 regelmäßig nach Israel. Dort versuchte er, die besondere Stimmung und die angespannte Atmosphäre des Landes in seiner Serie einzufangen, die zwischen surrealem Film Still und tiefer Symbolik angesiedelt ist, doch stets die Wirklichkeit zeigt. Für seine Serie „Field Trip“ erhielt er 2014 den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger Newcomer 2014: Alejandro Cegarra

Preisträger Newcomer 2014: Alejandro Cegarra

Es sollte ein Prachtbau und Venezuelas Antwort auf die Wall Street werden – und wurde zum Schandfleck von Caracas: das Centro Financiero Confinanzas. 2007 besetzten rund 2500 Menschen die Rohbauruine. Für seine Serie konnte Cegarra ihr Vertrauen gewinnen – entstanden ist eine Reportage über eine besondere Hausgemeinschaft. Mit seiner Serie gewann der venezolanische Fotograf 2014 den Newcomer Award.

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Preisträgerin 2013: Evgenia Arbugaeva

Preisträgerin 2013: Evgenia Arbugaeva

Nach fast 20 Jahren kehrte die Fotografin an den Ort ihrer Kindheit zurück: Tiksi in Sibirien. Arbugaeva verknüpft in der Serie, für die sie 2013 mit dem LOBA ausgezeichnet wurde, ihre Erinnerungen in einer besonderen Bildsprache mit der Gegenwart, die Realität verschmilzt mit fiktiven Momenten. Alltägliches wird außergewöhnlich durch den bewusst eingesetzten Blick und die Fantasie eines Kindes.

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Preisträger Newcomer 2013: Ciril Jazbec

Preisträger Newcomer 2013: Ciril Jazbec

Um über die Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben der Iñupiat zu berichten, reiste Ciril Jazbec 2012 nach Shishmaref auf der Insel Sarichef in Alaska. Entstanden ist die eindrucksvolle Dokumentation einer bedrohten Gemeinschaft. Für seine Serie wurde der Fotograf 2013 mit dem Newcomer Award ausgezeichnet.

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Preisträger 2012: Frank Hallam Day

Preisträger 2012: Frank Hallam Day

Seltsame Objekte im Dunkel der Nacht: In der Serie widmet sich der Gewinner des Leica Oskar Barnack Awards 2012 dem Urlaubsverhalten vieler Amerikaner, die mit Wohnmobilen dem Alltag entfliehen. Der amerikanische Fotograf hat dabei die Urlaubsvehikel selbst ins Zentrum der Serie gerückt: Sie erscheinen kurios, wie zufällig abgestellt, gleichzeitig aber auch unheimlich und mysteriös.

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Preisträger Newcomer 2012: Piotr Zbierski

Preisträger Newcomer 2012: Piotr Zbierski

Gefühl und Passion, die auf Bildern Form annehmen: Der polnische Fotograf nimmt den Betrachter mit auf eine Reise, bei der er den Kontext im Dunkeln lässt, was seine impulsiven Fotografien umso ungewöhnlicher macht. Zwar war er in Europa und Asien unterwegs, doch eigentlich geht es in der Serie mit der er 2012 als LOBA-Newcomer ausgezeichnet wurde, um seine eigene innere Reise.

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Preisträger 2011: Jan Grarup

Preisträger 2011: Jan Grarup

Am 12. Januar 2010 erschütterte ein verheerendes Erdbeben Haiti. Im Auftrag verschiedener Publikationen reiste der dänische Fotograf in den Karibikstaat, um über die Auswirkungen der Katastrophe zu berichten. 2011 wurde seine Serie mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnet.

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Preisträger Newcomer 2011: Jing Huang

Preisträger Newcomer 2011: Jing Huang

In der traditionellen chinesischen Malerei zählt nicht die detailgenaue Darstellung, sondern es gilt, Emotionen zu erzeugen. Diese Philosophie hat der Newcomer von 2011 auf die Fotografie übertragen. Mit seiner Leica M4-P hat er alltägliche Dinge in poetische Augenblicke verwandelt.

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Preisträger 2010: Jens Olof Lasthein

Preisträger 2010: Jens Olof Lasthein

Die Republik Abchasien im Süden des Kaukasus ist nach Zeiten von Unruhen und Bürgerkriegen zwar unabhängig, gehört jedoch völkerrechtlich zu Georgien. Eine politisch schwierige Situation, die sich auch in den alltäglichen Lebensbedingungen widerspiegelt. Diese Unsicherheit nahm der schwedische Fotograf zum Ausgangspunkt für seine Serie, die 2010 mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnet wurde.

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Preisträger Newcomer 2010: Andy Spyra

Preisträger Newcomer 2010: Andy Spyra

Mit dem Leica Oskar Barnack Award Newcomer, 2010 zum zweiten Mal vergeben, wurde der deutsche Fotograf Andy Spyra für seine in Kaschmir entstandene Reportage ausgezeichnet. Für den Fotografen ist Kaschmir eine der schönsten Landschaften, doch die im Himalaja gelegene Region ist seit Jahrzehnten auch ein Schlachtfeld. Mit seinem subjektiven und teilnehmenden Blick stellt Spyra die Folgen des Konflikts zwischen Indien und Pakistan für die dort lebenden Menschen in den Mittelpunkt seiner Serie.

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Preisträger 2009: Mikhael Subotzky

Preisträger 2009: Mikhael Subotzky

Beaufort West ist eine Kleinstadt in Südafrika mit 37.000 Einwohnern. Die Stadt hat ihren Bewohnern nicht viel zu bieten: Zu den Lebensmittelpunkten gehört die Hauptverkehrsstraße mit dem benachbarten Stadtgefängnis. Das dokumentieren die Aufnahmen von Mikhael Subotzky, für die der südafrikanische Fotograf 2009 mit dem LOBA ausgezeichnet wurde.

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Preisträger Newcomer 2009: Dominic Nahr

Preisträger Newcomer 2009: Dominic Nahr

Es sind Bilder gegen das Vergessen. Die mit dem 2009 erstmals vergebenen Newcomer-Award ausgezeichnete Serie ist eine schonungslose Dokumentation, die einen der brutalsten Konflikte Afrikas thematisiert. In den Mittelpunkt stellte Dominic Nahr die dramatische Situation der Flüchtlinge im Osten der Demokratischen Republik Kongo.

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Preisträgerin 2008: Lucia Nimcova

Preisträgerin 2008: Lucia Nimcova

Die Aufnahmen der Gewinnerserie von 2008 entstanden in der Slowakei. Am Beispiel ihrer Heimatstadt dokumentierte die Fotografin den Stillstand, der dort nach dem Fall des kommunistischen Systems vorzuherrschen schien. Denn auch Jahre später wirkten Orte und Menschen unverändert, so als wäre die Zeit unbemerkt an ihnen vorbeigezogen.

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Preisträger 2007: Julio Bittencourt

Preisträger 2007: Julio Bittencourt

Ein Fenster zum Leben. Julio Bittencourt dokumentierte die Lebensverhältnisse in einem verfallenden Wohnblock in seiner Heimatstadt São Paulo als ausschnitthafte Einblicke in allzu beengte Nachbarschaften. Seine poetisch inszenierten Guckkästen erzählen von Armut und Leid, aber auch von der Würde des Lebens. Für die Serie „In a window of Prestes Maia 911 building“ erhielt er 2007 den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger 2006: Tomás Munita

Preisträger 2006: Tomás Munita

Vom Schatten ins Licht: Neun Monate lang reiste der chilenische Fotograf Tomás Munita im Auftrag von Associates Press durch das krisengeschüttelte Afghanistan. Seine Fotoreportage berichtet auf eindringliche Weise von einem Land an der Schwelle zum Neuanfang.

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Preisträger 2005: Guy Tillim

Preisträger 2005: Guy Tillim

Mit seiner Reportage „Jo‘burg Story“ dokumentierte der südafrikanische Fotograf den Wandel der größten südafrikanischen Stadt von einer urbanen Enklave der weißen Minderheit zu einer „afrikanischen Stadt“, wie es der Fotograf formulierte. Für seine Serie erhielt er 2005 als erster Fotograf aus Afrika den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger 2004: Peter Granser

Preisträger 2004: Peter Granser

Ein Ort im Umbruch, ein Mythos, der längst in Vergessenheit geraten ist: Das früher einmal legendäre Vergnügungszentrum wird in der mit dem LOBA 2004 ausgezeichneten Serie in seiner fast erloschenen Mischung aus banaler Heiterkeit und beklemmender Nichtigkeit festgehalten.

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Preisträgerin 2003: Andrea Hoyer

Preisträgerin 2003: Andrea Hoyer

Zum ersten Mal in der Geschichte des LOBA ging die Auszeichnung 2003 an eine deutsche Fotografin. Andrea Hoyers Bildreportage, ein 1998 begonnenes Langzeitprojekt, dokumentiert in feinfühlig komponierten Schwarzweißaufnahmen die Sehnsüchte, Perspektiven und Stimmungen der russischen Bevölkerung der postsowjetischen Ära.

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Preisträgerin 2002: Narelle Autio

Preisträgerin 2002: Narelle Autio

Satte Farben, intensives Licht, fröhliche Menschen, blaues Meer, Wolken: mit ihrer lebendigen Bilderserie vom Strandleben hat die australische Fotografin 2002 den LOBA gewonnen. Die komplexen Kompositionen aus Farbe und Licht sind eine großartige Hommage an die Schönheit der australischen Küstenlandschaft und für die Jury war es die thematisch wie formal überzeugendste Serie zum Wettbewerbsthema vom Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt.

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Preisträger 2001: Bertrand Meunier

Preisträger 2001: Bertrand Meunier

China im Umbruch: Die Folgen wirtschaftlicher Veränderungen für den Menschen präsentiert der französische Fotograf eindrücklich in seiner Serie „Erased“, für die er 2001 mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnet wurde. In starken Schwarzweiß-Motiven erzählt er vom Ende großer chinesischer Industriestädte, stellt dabei vor allem die harte Lebensrealität der Arbeiter in den Mittelpunkt.

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Preisträger 2000: Luc Delahaye

Preisträger 2000: Luc Delahaye

Die prämierte Gewinnerserie des Jahres 2000 ist eine fotografische Reise in den tiefen Winter Russlands. Delahaye schildert die Sorgen und das Elend der russischen Gesellschaft in der postkommunistischen Umbruchszeit. Aufgefangen wird die intime Schonungslosigkeit der Serie allein durch eine ungewöhnlich intensive Farbigkeit.

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Preisträgerin 1999: Claudine Doury

Preisträgerin 1999: Claudine Doury

Für ihre mit dem Leica Oskar Barnack Award ausgezeichnete Serie unternahm die französische Fotografin mehrere Reisen vom russisch-chinesischen Grenzfluss Amur bis in die Regionen nördlich des Polarkreises und fotografierte die letzten dort lebenden Nomadenvölker. Sie beschäftigte sich intensiv mit den Traditionen der Bewohner der sibirischen Region und lieferte dabei auch ein faszinierendes Bild der unendlichen Weite des Landes.

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Preisträger 1998: Fabio Ponzio

Preisträger 1998: Fabio Ponzio

Der Osten: Ein weites, geheimnisvolles Gebiet, dass es zu erkunden gilt. Über 20 Jahre lang und mehr als 250.000 Kilometer weit reiste der italienische Fotograf mit seiner Kamera durch fremdes Leben und andere politische Systeme. 1998 erhielt er dafür den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträgerin 1997: Jane Evelyn Atwood

Preisträgerin 1997: Jane Evelyn Atwood

Mit ihrem aufrüttelnden Langzeitprojekt über Frauengefängnisse und weibliche Gefangene gewann Jane Evelyn Atwood 1997 den Leica Oskar Barnack Award. Die Auszeichnung wurde ihr während der Rencontres Internationales de la Photographie in Arles überreicht und war mit 10.000 Mark dotiert. Nicht zuletzt durch diese Unterstützung hatte die Fotografin die Möglichkeit, ihre Serie voranzutreiben und wenige Jahre später zu publizieren.

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Preisträger 1996: Larry Towell

Preisträger 1996: Larry Towell

Sie stammen aus der Täuferbewegung und verfolgen strenge Riten – nahezu abgeschottet vom Rest der Gesellschaft lebten Anfang der 1990er-Jahre Tausende Mennoniten in Mexiko. Aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten kehrten viele Männer als Saisonarbeiter nach Nordamerika zurück. Dort hat Larry Towell sie getroffen.

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Preisträger 1995: Gianni Berengo Gardin

Preisträger 1995: Gianni Berengo Gardin

Mit seiner Serie über das Alltagsleben von Roma-Familien in Florenz konnte der italienische Fotograf 1995 die Jury des Leica Oskar Barnack Preises überzeugen. Bei der 15. Verleihung wurde die Auszeichnung erstmals in Verbindung mit den Rencontres de la Photographie in Arles angekündigt und am Abend des 9. Juli im antiken Theater von Arles an Gianni Berengo Gardin übergeben.

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Preisträger 1993: Eugene Richards

Preisträger 1993: Eugene Richards

In dem Versuch, die Wüstenränder mit Bewässerungsprojekten zu begrünen, trocknet die nigerianische Regierung die letzten Feuchtgebiete des Landes aus. Für das Magazin „Audubon“ reiste der Amerikaner Eugene Richards gemeinsam mit dem Umweltautoren Fred Pearce in jene Oase, die dem Tod geweiht scheint.

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Preisträger 1992: Sebastião Salgado

Preisträger 1992: Sebastião Salgado

Vor fast 30 Jahren brannte in Kuwait die Wüste: Truppen des irakischen Diktators Saddam Hussein hatten im Februar 1991 im Zweiten Golfkrieg vor ihrem Rückzug die kuwaitischen Ölfelder in Brand gesteckt. Sebastião Salgado reiste an den Ort der Katastrophe und dokumentierte das gespenstische Inferno. Für seine zuerst im „New York Times Magazine“ veröffentlichten Aufnahmen erhielt der brasilianische Fotograf im folgenden Jahr zum zweiten Mal den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger 1991: Barry Lewis

Preisträger 1991: Barry Lewis

Verseucht von zwei Industrieanlagen, hatte die Stadt lange den Ruf die dreckigste in Europa zu sein. Als der britische Fotograf die kleine rumänische Stadt Copșa Mică auf mehreren Reisen dokumentierte, hielt er nicht nur die Vergiftung der Region in seinen Bildern fest, sondern zeigte auch ein Land im Schockzustand zwischen Diktatur und politischem Umbruch. Mit seiner Dokumentation sorgte Lewis damals für internationale Aufmerksamkeit.

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Preisträger 1990: Raphaël Gaillarde

Preisträger 1990: Raphaël Gaillarde

Bei der 10. Runde des Leica Oskar Barnack Awards zeichnete die Jury 1990 eine ungewöhnliche Serie über die Erforschung des Amazonas-Regenwalds aus. In luftiger Höhe dokumentierte der französische Fotograf Raphaël Gaillarde eine außergewöhnliche Forschungsmission über den tropischen Baumwipfeln.

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Preisträger 1989: Charles Mason

Preisträger 1989: Charles Mason

Die Rettung dreier Grauwale war im Oktober 1988 ein weltweites Medienereignis. Elf Tage lang begleitete Charles Mason aus nächster Nähe die Bemühungen, die im Packeis gefangenen Wale zu befreien. Seine unter extremsten Bedingungen aufgenommenen Bilder wurden international gedruckt und brachten ihm 1989 schließlich auch den Leica Oskar Barnack Award ein.

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Preisträger 1988: Christopher Steele-Perkins

Preisträger 1988: Christopher Steele-Perkins

20 Jahre nachdem einer der größten Skandale der Pharma-Industrie aufgedeckt worden war, fotografierte Christopher Steele-Perkins die Menschen, die mit den Folgen der medizinischen Katastrophe zu leben hatten. 1988 erhielt er für seine Serie den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger 1987: Jeff Share

Preisträger 1987: Jeff Share

Für seine engagierte Reportage über den Friedensmarsch, der 1986 fast neun Monate lang quer durch die USA zog, wurde der US-amerikanische Fotojournalist Jeff Share als achter Preisträger in der Geschichte des Leica Oskar Barnack Awards ausgezeichnet. Er hatte den Marsch über Monate begleitet und so aus nächster Nähe und persönlicher Erfahrung den Zug der Aktivisten, ihre Stimmung und die äußeren Umstände in seinen Bildern dokumentiert.

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Preisträger 1986: David C. Turnley

Preisträger 1986: David C. Turnley

Er sieht sich als einen Humanisten mit einer Kamera: Zwölf Jahre lang, von 1985 bis 1997, hielt David C. Turnley das Leben Südafrikas unter und nach der Apartheid fest. Und sandte mit seinen eindringlichen Bildern einen Aufruf an die Welt.

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Preisträger 1985: Sebastião Salgado

Preisträger 1985: Sebastião Salgado

Seine sozialdokumentarischen Bilder von der Hungersnot in Äthiopien prägten sich in das Bewusstsein der Industrienationen ein. Sie sind Kunst und Aufklärung zugleich. Für die emotional aufrüttelnde Serie wurde Sebastião Salgado 1985 mit dem LOBA ausgezeichnet.

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Preisträgerin 1984: Stormi Greener

Preisträgerin 1984: Stormi Greener

Die prämierte Serie hat nur eine Protagonistin: die 106-jährige Hattie Vaughn. Sie wurde in ihrem Alltag in einem Altenheim von der damals 37-jährigen Bildjournalistin in sensibler Weise fotografisch begleitet. Mit der Schwarzweißserie überzeugte Stormi Greener die Jury des Leica Oskar Barnack Awards eindrücklich und wurde 1984 zur fünften Preisträgerin gekürt.

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Preisträger 1983: Neil McGahee

Preisträger 1983: Neil McGahee

Der amerikanische Fotograf erzählt in seiner Gewinnerserie eine Geschichte über zwei ältere Landwirte, die darum kämpfen, ihren Alltag im Zentrum des Bundesstaats Minnesota aufrechtzuerhalten. Neil McGahee erhielt für seine berührende Bildstrecke den Leica Oskar Barnack Award, der 1983 zum vierten Mal vergeben wurde.

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Preisträgerin 1982: Wendy Watriss

Preisträgerin 1982: Wendy Watriss

Schonungslos offenbarte die Fotografin in ihrer Schwarzweiß-Serie die verheerenden Folgen des im Vietnamkrieg eingesetzten Entlaubungsmittels Agent Orange für die US-Veteranen. Mit ihren empathischen Porträts der Kriegsteilnehmer und ihrer Familien überzeugte sie nicht nur die damalige Jury des Word Press Photo Awards – auch der dritte Leica Oskar Barnack Award ging 1982 an die Fotografin.

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Preisträger 1981: Björn H. Larsson Ask

Preisträger 1981: Björn H. Larsson Ask

Drei Tage dauerte die Hauttransplantation, nachdem die achtjährige Jessica einem Feuer in ihrem Wohnhaus zum Opfer fiel. Der schwedische Fotograf Björn H. Larsson Ask hat aus unmittelbarer Nähe den Operations- und Heilungsprozess festgehalten. 1981 erhielt er dafür den Leica Oskar Barnack Award.

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Preisträger 1980: Floris Bergkamp

Preisträger 1980: Floris Bergkamp

1980 wurde der Leica Oskar Barnack Award in Amsterdam erstmals als Sonderpreis im Rahmen des internationalen Wettbewerbs World Press Photo vergeben. Die Jury entschied sich für die atemraubenden Schwarzweiß-Motive, die der niederländische Fotograf Floris Bergkamp unter Lebensgefahr während einer Greenpeace-Aktion aufgenommen hatte.

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